Über uns


Viele Menschen zahlen über 40 Jahre lang hohe Summen in ihre private Altersvorsorge ein. Wir von FIBUR haben erkannt, dass wie bei Banken auch im Versicherungswesen die Kundengelder nicht bloß geparkt, sondern global investiert werden. Dabei gelten keine bindenden Regeln in Bezug auf die Nachhaltigkeit der in unserem Namen getätigten Investitionen angeht.

FIBUR informiert und bietet ethisch-ökologische Alternativen im Bereich der staatlich geförderten Altersvorsorge an. Bei unseren Versicherungen kannst du dir sicher sein, dass du mit deinen monatlichen Beiträgen keine Projekte förderst, die sich schädigend auf unseren Planeten und seine Bewohner auswirken, z. B. durch Atomstrom, Rüstung und Kinderarbeit. Stattdessen setzen wir auf ethische, faire und ökologisch sinnvolle Projekte.

Seit unserer Gründung im Jahr 2010 helfen wir Menschen dabei, ein auf die individuellen Bedürfnisse und Lebensumstände zugeschnittenes Rentenkonzept zu entwickeln. Damit du einerseits die existierenden staatlichen Fördermittel bestmöglich ausschöpfst und gleichzeitig mit deinem Ersparten einen sinnstiftenden Beitrag leistest.

Aus Freunden und Bekannten aus dem nachhaltigen Bereich entwickelte sich über die Jahre bundesweit ein Netzwerk an sozial engagierten und umweltfreundlichen Unternehmen, NGOs und Stiftungen, die wir beraten und mit denen wir im gegenseitigen Austausch stehen. Von unserem Büro in Berlin Mitte aus unterstützen wir deutschlandweit Interessenten beim Aufbau einer nachhaltigen Altersvorsorge.

Hinter FIBUR steht ein junges, motiviertes und interdisziplinäres Team. Gemeinsam ist uns allen ein jahrelanges Engagement für einen fairen Umgang mit Mensch, Tier und Umwelt in unterschiedlichen Kontexten. Wir möchten die Welt gemeinsam ein wenig besser machen, als wir sie heute vorfinden. Wir möchten Menschen, die nach einer sinnvollen Alternative suchen, um ihr Vermögen anzulegen und diejenigen, die Kapital für soziale oder ökologische Projekte benötigen, miteinander verbinden.

Ben Urbanke ist Gründer und Geschäftsführer von FIBUR. Nachdem er neben seinem Studium im Finanz- und Solarfonds-Bereich einer öko-sozialen Bank tätig war und als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster arbeitete, gründete er im Jahr 2010 mit FIBUR eine bundesweit agierende ethisch-ökologische Vorsorgeberatung. Er studierte an der Universität Duisburg-Essen Betriebs- sowie Volkswirtschaftslehre mit Schwerpunkten im Bereich Energie- und Finanzwirtschaft.

Zusammen mit NGO's, wie Oxfam und Attac, setzt er sich für ein nachhaltiges Umdenken ein, klärt auf und bewegt. Privat hängt sein Herz am Rennradfahren. Als veganer Extrem-Radsportler möchte er mit seiner Leistung ein Zeichen setzen und den Tieren eine Stimme geben. Er veröffentlichte das Buch "Be Faster Go Vegan", als ein Ratgeber für Menschen, die mit einer veganen Lebensweise beginnen wollen.

 

Auszeichnungen


Unsere Arbeit wurde in den vergangenen Jahren von diversen Stellen gewürdigt. Zuletzt wurden wir im Jahr 2016 durch den Nachhaltigkeitsrat der Bundesregierung ausgezeichnet.

Im Jahr 2013 erhielten wir den Innovationspreis der Veganen Gesellschaft Deutschland.

Was uns bewegt


Was bestimmt unser Handeln? Wie denken die Menschen hinter FIBUR? An dieser Stelle findest du unsere Gedanken zu Themen, die uns zum Nachdenken bringen und uns zum Handeln antreiben. Es ist uns ein zentrales Anliegen, dass Menschen unsere Haltung kennenlernen und wir freuen uns zu erfahren, was dich bewegt.

Vegan leben

Vegan zu leben bedeutet für uns, Tiere als dem Menschen gleichberechtigte Lebewesen anzusehen, die das Recht besitzen, sich frei und unbeschwert zu entfalten. Wie unwürdig und qualvoll Tiere in unserer Gesellschaft in den meisten Fällen behandelt werden, wenn sie uns als Nahrungsmittel dienen sollen, kann man schnell im Internet recherchieren. Ein weiterer zentraler Grund, für einen gänzlichen Verzicht auf tierische Erzeugnisse, ist der Aspekt der Nahrungsgerechtigkeit. Denn um beispielsweise ein Kilo Rindfleisch zu erzeugen, müssen 10 Kilo Getreide verfüttert und 100.000 Liter Wasser eingesetzt werden – dies entspricht Kalorien und Trinkwasser, die angesichts des Hungers und der Wasserknappheit in vielen Regionen der Erde dringend benötigt würden.

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Soziale Gerechtigkeit

Soziale Gerechtigkeit scheint zunächst ein etwas abstrakter Sammelbegriff zu sein. Das Thema entfaltet seine Bedeutung, wenn man die dahinter stehenden Aspekte näher betrachtet, zum Beispiel: der Kampf um Menschenrechte, Demokratie, Freiheit und Selbstentfaltung, gleiche Behandlung am Arbeitsplatz, Schutz vor Diskriminierung, Rassismus, Homo- und Transphobie oder auch Schutz vor Machismo in Lateinamerika.

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Entschleunigung

Als Bewohner eines der reichsten Länder besitzt man heute unzählige Möglichkeiten, seine Zeit zu gestalten. Über das Internet haben wir Zugang zu beinahe allen Informationen der Menschheit. Wenn wir etwas Materielles wirklich haben wollen, können wir es sehr wahrscheinlich sehr schnell kaufen. Als Deutscher kann man fast jedes Land bereisen und zwar zu jeder Zeit. Fast jeder Stadtbewohner verfügt über etliche Freizeitangebote in seiner unmittelbaren Umgebung (Sportvereine, Museen, Musikschulen etc.). Fernsehprogramme oder Werbeplakate erinnern uns zudem permanent an die neusten Trends und Moden, die uns zeigen, was wir wissen oder besitzen müssen, um nicht „out“ zu sein. Doch was macht diese Fülle an Möglichkeiten mit uns Menschen?

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Ökologischer Landbau

Wir alle leben von den Erträgen unserer Böden und auch die nachfolgenden Generationen werden auf ein intaktes Ökosystem angewiesen sein. Wir sind von den vielfältigen und faszinierenden Potentialen der Natur begeistert und es ist uns ein großes Anliegen, dass diese so lange wie möglich erhalten bleiben. Wir beobachten allerdings auch, dass an vielen Orten der Erde konventionelle Methoden der Landwirtschaft unsere Umwelt nachhaltig zerstören und so das Leben auf der Erde bedrohen.

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Erneuerbare Energien

Nicht auf Kosten nachfolgender Generationen zu leben ist für uns sehr wichtig, deshalb setzen wir auf erneuerbare Energiequellen. Es ist beeindruckend, in welchen Formen unser Planetensystem uns Energie in nahezu unerschöpflichem Maße bereit stellt, sei es durch die Strahlung der Sonne, durch die Geothermie im Erdkern oder die Gezeiten, die von den Planetenbewegungen abhängen. Wir wollen Energie in intelligenter Weise nutzen, damit auch unsere Kinder noch in den Genuss von technologischen Errungenschaften wie Elektrizität und Mobilität kommen.

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Mobilität: Elektrisch angetrieben und gemeinschaftlich genutzt

Seit jeher besitzt der Mensch ein Bedürfnis nach Mobilität. Auch wir sind viel unterwegs, sei es auf Geschäftsreisen, zum Einkaufen in der Stadt oder zur Entspannung in den grünen Naherholungsgebieten. Die Möglichkeiten zur Fortbewegung werden heute immer vielfältiger. Wir beobachten die zunehmend ausdifferenzierten Angebote der Fahrzeughersteller sowie im öffentlichen Nah- und Fernverkehr. Bei unserer Fahrzeugwahl für unsere Reisen wie auch unsere alltäglichen Kurzstrecken versuchen wir, möglichst im Sinne des Ökosystems und der nachfolgenden Generationen zu handeln. Dabei setzen wir vor allem auf zwei technische Entwicklungen: E-Mobility und Internetportale zum Finden einer Fahrgemeinschaft.

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Gemeinwohl und Kooperation

Die etablierten Strukturen des marktwirtschaftlichen Systems fördern im Wesentlichen Konkurrenz als vorherrschende Umgangsform zwischen Unternehmen und die monetäre Gewinnmaximierung als oberstes Unternehmensziel. Wir versuchen uns von diesen Rahmenbedingungen möglichst unabhängig zu machen, denn mit FIBUR verfolgen wir vielmehr die Absicht, Werte zu schaffen, die Menschen eine konkreten Nutzen stiften und somit das Gemeinwohl direkt fördern.

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